Am Sonntag, den 17.05.2020 feiern wir in Sittersdorf die Hl. Messe um 10 Uhr!!!

V nedeljo, 17.05.2020 imamo v Žitari vasi sv. mašo ob 10. uri!!!

 

10.05.2020 - 5. SONNTAG DER OSTERZEIT /
5. VELIKONOČNA NEDELJA

 

Geschätzte Angehörige der Sittersdorfer Pfarre,
Geschätzte Besucher unserer Homepage, die Sie dabei sind, die folgenden Zeilen zu lesen!

Spoštovani farani žitrajske fare,

spoštovani vsi, ki boste brali te vrstice!

 

OB MATERINSKEM DNEVU ISKRENE ČESTITKE VSEM MATERAM ZA PODARJENO ŽIVLJENJE.

NAJVEČ, KAR LAHKO LJUBEZEN PODARI, JE ŽIVLJENJE.

HVALA, DRAGE MAME !!!

ZUM MUTTERTAG ALLEN MÜTTERN HERZLICHE GLÜCKWÜNSCHE  UND EIN HERZLICHES DANKESCHÖN FÜR DAS GESCHENK DES LEBENS.
DENN DAS HÖCHSTE, DAS DIE LIEBE SCHENKEN KANN, IST DAS LEBEN.
DANKE, LIEBE MÜTTER!!!

 

Am Samstag, den 16. Mai werden wir um 19 Uhr in unserer Pfarrkirche der Hl. Helena wieder Hl. Messe feiern, jedoch unter wesentlich anderen Bedingungen als vor der Zeit des Coronavirus.

Da vor allem auch die Anzahl der Mitfeiernden sehr begrenzt ist, sind zur  Hl. Messe nur die Angehörigen und Verwandte jener Familien eingeladen, für deren Verstorbene die Hl. Messe aufgeopfert wird.
Alle anderen bitte ich, zu Hause zu bleiben und als Familie die Hl. Messe über Internet oder Fernsehen mitzufeiern. 

Die Ministrantinnen werden wir vorerst noch nicht zur Mitwirkung bei der Hl. Messe einladen.

Die Verlautbarungen werden wir in Abständen von zwei Wochen erstellen und zur Entnahme im Kirchenvorraum zur Verfügung stellen. Damit wird es Ihnen möglich sein, alle sich ergebenden Änderungen in den Regulierungen in den gedruckten Verlautbarungen oder auf der Home-Page nachzulesen.

 

Jene, die Sie in die Kirche zu den Hl. Messen kommen werden, haben folgende Anweisungen unbedingt zu beachten:

- Desinfektion der Hände im Kirchen-Vorraum.
- Sie müssen in die Kirche mit einem Mund- und Nasenschutz kommen.

- In der Kirche dann nur einen solchen Platz einzunehmen,

   der mit einem weißen Blatt oder einem Lieder-Text bezeichnet ist.

- Als Familie können Sie gemeinsam in einer Bank Platz nehmen.

-  Da sich in der Kirche zur Hl. Messe höchstens 20 Personen

   versammeln dürfen, wird es leider nicht allen möglich sein, am Sonntag

   an der Hl. Messe teilzunehmen. Kommen Sie zu den Hl. Messen auch an
   Werktagen.

- Während der Kommunion nehmen Sie den Mund-und Nasenschutz ab
   und erhalten die Kommunion ausschließlich IN DIE HAND gespendet.

-  Der Priester wird die Worte: LEIB CHRISTI  nicht sprechen.

-  Sie können im Monat Mai auch zu den MAIANDACHTEN kommen, die
   wir immer an Dienstagen und Freitagen um 19 Uhr feiern werden,
   erstmals am Freitag, den 15. Mai!

- Wenn Sie etwas in der Pfarrkanzlei zu erledigen hätten, machen Sie das  

   übers Telefon. Wenn dies aber nicht möglich ist, kommen Sie zu den

   Kanzleistunden donnerstags von 17 bis 18.30 Uhr in die Kanzlei.

-  Ich bitte all jene, die Sie Hl. Messen für die 2. Hälfte des Monats März,

   für April und Anfang Mai bezahlt haben, sich per Telefon zu melden,

   damit wir vereinbaren, wann diese Messen gefeiert werden sollen.

-  Für Ihre Opfergabe für die Kirche wird im Kirchen-Vorraum ein
   Körbchen bereit gestellt sein.

-  Wir haben soeben mit der Restaurierung des Seitenaltars MARIÄ   
    SIEBEN SCHMERZEN begonnen. Es ist uns bewusst, dass wir jetzt eine
    schwierige Zeit durchleben, insbesondere auch dadurch, dass  viele
    von Ihnen den Arbeitsplatz verloren haben. Wenn jemand aber doch
    für die Renovierung des Altars Mariä sieben Schmerzen etwas

    spenden möchte, bitten wir, dies durch Überweisung auf das

    Bankkonto unserer Pfarre:  IBAN:  AT73 3910 0000 0810 2733   zu

    tun. Herzliches Vergelt`s Gott für jede Ihrer Spende! 


V soboto, 16. maja, bomo imeli zopet v naši farni cerkvi sv. Helene sv. mašo, ob 19. uri, vendar pod malo drugačnimi pogoji kot pred koronavirusom.

K sv. maši lahko pridete le domači in sorodniki tiste družine, za katerega rajnega bomo darovali sv. mašo. Drugi ostanite doma in kot družina spremljate sv. maše po internetu in televiziji.

Program za ministrantke in lektore še ne bomo naredili.

Oznanila bomo tiskali vse na dva tedna, tako boste lahko vse spremembe prebrali v tiskanih Oznanilih ali na farni domači strani.

 

Tisti, ki boste prišli k sv. maši, se morate držati sledečih navodil:

- dezinficirati si morate roke v predprostoru cerkve

- v cerkev priti z masko

- v cerkvi boš lahko sedel na tistem mestu, ki bo označen z belo

  nalepko

- če pride družina, lahko sedi skupaj v klopi

- ker bo v cerkvi lahko le do 20 oseb, zato ob nedeljah ne boste mogli vsi

  v cerkev, pridite k sv. maši ob delavnikih.

- med obhajilom boste sneli masko in boste sprejeli obhajilo LE NA

  ROKO

- duhovnik ne bo izgovoril besed: Kristusovo telo

- lahko pa pridete v mesecu maju tudi k šmarnicam, ki so vedno ob  

  torkih in petkih, vedno ob 19. uri, začeli bomo v petek, 15. maja!

- če morate kaj urediti v farni pisarni, uredite preko telefona. Če je to ne

   mogoče, pa pridite v farno pisarno, ob uradnih urah v četrtek, od 17. do

   18.30 ure.

- prosim, oglasite se po telefonu vsi tisti, ki ste darovali za svete maše v

  drugi polovici meseca marca, v aprilu in v začetku meseca maja, da se

  dogovorimo, kdaj bomo darovali te svete maše.

- svoj dar za cerkev boste lahko oddali v pripravljeno košarico v

  predprostoru cerkve

- začeli smo z obnovo oltarja Marija sedem žalosti. Vemo, da je težka

  situacija, ker ste mnogi ostali brez službe, vendar, če bi kdo želel

  darovati denar za obnovo oltarja Marija sedem žalosti, lahko

  daruje in nakaže denar na farni račun: IBAN:  AT73 3910 0000 0810

  2733  

  Iskreni Bog plačaj za vsak vaš dar


Ich sende Ihnen zum 5. Ostersonntag das Evangelium und die Predigt. Sie können das Evangelium und die Predigt vielleicht gemeinsam lesen - je nach Möglichkeit am Samstag oder Sonntag Abend oder vor dem sonntäglichen Mittagessen.

Pošiljam vam za 5. velikonočno nedeljo evangelij in pridigo. Morda skupno preberite evangelij in pridigo, morda v soboto ali nedeljo zvečer, ali pred nedeljskim kosilom.

 

Ostanite zdravi!

Bleiben Sie gesund!

Grüße Sie alle sehr herzlich!

Prisrčno vas vse pozdravljam!

Martin Horvat, Provisor/župnijski upravitelj


Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes (Joh 14, 1–12)

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
Euer Herz lasse sich nicht verwirren.
Glaubt an Gott und glaubt an mich!
Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen.
Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch dann gesagt:
Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten?
Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe,
komme ich wieder und werde euch zu mir holen,
damit auch ihr dort seid, wo ich bin.
Und wohin ich gehe – den Weg dorthin kennt ihr.
Thomas sagte zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst.
Wie können wir dann den Weg kennen?
Jesus sagte zu ihm:
Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben;
niemand kommt zum Vater außer durch mich.
Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen.
Schon jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.
Philíppus sagte zu ihm: Herr, zeig uns den Vater;
das genügt uns.
Jesus sagte zu ihm: Schon so lange bin ich bei euch
und du hast mich nicht erkannt, Philíppus?
Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen.
Wie kannst du sagen: Zeig uns den Vater?
Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin
und dass der Vater in mir ist?
Die Worte, die ich zu euch sage, habe ich nicht aus mir selbst.
Der Vater, der in mir bleibt, vollbringt seine Werke.
Glaubt mir doch, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist;
wenn nicht, dann glaubt aufgrund eben dieser Werke!
Amen, amen, ich sage euch: Wer an mich glaubt,
wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen
und er wird noch größere als diese vollbringen,
denn ich gehe zum Vater.

Evangelium unseres Herrn Jesus Christus

Alle: Lob sei dir, Christus

 

Homilie

Wir hörten im Evangelium die Trostworte Jesu: „Euer Herz lasse sich nicht verwirren!“ Wörtlicher statt „verwirren“ ist „erschrecken“. Daher könnte man auch übersetzen: „Euer Herz lasse sich nicht schrecken.“ Oder „Euer Herz sei ohne Angst!“ Wir sollen keine Angst haben. Es ist ein Wort Jesu aus den Abschiedsreden, bevor sein Leiden beginnt und auch die große Angst der Apostel beginnt.

Wir stehen noch in der Osterzeit und dürfen uns über die Auferstehung Jesu freuen! Doch gerade am Anfang war nicht die Freude da, sondern immer noch die Angst. Sie hatten Angst vor den Römern und vor den Juden, dass es auch ihnen so ergehen könnte wie ihrem Meister. Die Furcht war besonders bei den Aposteln sehr groß. Immer wieder hat Jesus dann gerade als Auferstandener gesagt: „Fürchtet euch nicht! Geht und sagt meinen Brüdern, sie sollen nach Galiläa gehen und dort werden sie mich sehen.“ Auch die Engel am Grab möchten den Frauen die Angst nehmen und sagen: „Fürchtet euch nicht!“

Es gibt immer wieder Menschen, die in ihrem Leben Angst haben. In der heutigen Zeit haben die Menschen vielleicht auch große Angst vor Krankheit, Angst vor dem Coronavirus, Angst vor der Ansteckung, Angst um den Arbeitsplatz, Angst vor der Zukunft, Angst um die Familie.

Gegen die Angst gibt es also nur ein Mittel: Vertrauen! Als Jesus einst in der vierten Nachtwache über den See zu den Jüngern kam und sie aufschrien vor Angst, da hat er ihnen zugerufen: „Habt Vertrauen! Ich bin es.“

Ein Kind, das Angst hat, kann z.B. von der Mutter getröstet werden, weil es der Mutter vertraut. Das Kind weiß: Die Mutter beschützt mich.

Die heilige Theresia von Avila hat sich diese Botschaft sehr zu Herzen genommen. In ihrem Brevier fand man nach ihrem Tod ein schönes Gebet, das sehr berühmt wurde: „Nichts soll dich ängstigen, nichts dich erschrecken. Alles geht vorüber. Gott allein bleibt derselbe. Alles erreicht der Geduldige. Und wer Gott hat, der hat alles. Gott allein genügt.“

Wer Gott hat, der ist beschützt, der braucht keine Ängste und Sorgen haben. Und Gott schaut auch heute auf uns, auf seine Schöpfung und hat alles in seiner Hand. Daher dürfen wir ihm vertrauen und die Angst wird der Freude weichen. Amen.

 Pfarrer Christian Poschenrieder

 

Meditation

Pflichtbewusstsein ohne Liebe macht verdrießlich.

Verantwortung ohne Liebe macht rücksichtslos.

Gerechtigkeit ohne Liebe macht hart.

Wahrhaftigkeit ohne Liebe macht kritiksüchtig.

Klugheit ohne Liebe macht betrügerisch.

Freundlichkeit ohne Liebe macht heuchlerisch.

Ordnung ohne Liebe macht kleinlich.

Sachkenntnis ohne Liebe macht rechthaberisch.

Macht ohne Liebe macht grausam.

Ehre ohne Liebe macht hochmütig.

Besitz ohne Liebe macht geizig.

Können ohne Liebe macht egoistisch.

Glaube ohne Liebe macht fanatisch.

Leben ohne Liebe ist sinnlos.


 

Iz svetega evangelija po Janezu (14,1-12)

Tisti čas je rekel Jezus svojim učencem: »Vaše srce naj se ne vznemirja. Verujete v Boga, tudi vame verujte! V hiši mojega Očeta je veliko bivališč. Če bi ne bilo tako, ali bi vam rekel: Odhajam, da vam pripravim prostor? Ko odidem in vam pripravim prostor, bom spet prišel in vas vzel k sebi, da boste tudi vi tam, kjer sem jaz. In pot, kamor grem, poznate.« Tomaž mu je rekel: »Gospod, ne vemo, kam greš. Kako bi mogli poznati pot?«

Jezus mu je dejal: »Jaz sem pot, resnica in življenje. Nihče ne pride k Očetu drugače kot po meni. Če ste spoznali mene, boste spoznali tudi mojega Očeta. Od zdaj ga poznate in videli ste ga.« Filip mu je rekel: »Gospod, pokaži nam Očeta in zadosti nam bo.«

Jezus mu je dejal: »Filip, toliko časa sem med vami in me nisi spoznal? Kdor je videl mene, je videl Očeta. Kako moreš reči: ›Pokaži nam Očeta.‹ Mar ne veruješ, da sem jaz v Očetu in Oče v meni? Besed, ki vam jih govorim, ne govorim sam od sebe; ampak Oče, ki je v meni, opravlja svoja dela. Verujte mi, da sem jaz v Očetu in Oče v meni; če pa tega ne verujete, verujte zaradi del samih. Resnično, resnično, povem vam: Kdor veruje vame, bo dela, ki jih jaz opravljam, tudi sam opravljal, in še večja kot ta bo opravljal, ker grem jaz k Očetu.«

Poslušali smo Kristusov evangelij

Vsi: Hvala tebi Kristus

 

Homilija

Današnja Beseda pa opozarja na neobhodno povezanost časnega in večnega, zemeljsko otipljivega in duhovno vse presegajočega. Krščanstvo je vera, ki človeka postavlja na trda tla in mu obenem nenehno govori, da njegovi cilji vse zemeljsko presegajo.

Odlomek iz Apostolskih del nam govori o najzgodnejši krščanski skupnosti, ki se zaveda problematike vsakdanjega življenja, v katero najprej spada skrb za vsakdanji kruh. Tu se kaj rade vrinejo napetosti, enostranskost, krivica, na kar helenisti, Judje iz grškega kulturnega okolja opozore: pri strežbi so zanemarjali njihove vdove. Kako naj mlada Cerkev ravna v zelo mnogovrstni problematiki, ki ji danes rečemo socialno vprašanje:

– apostoli očitno nimajo pomislekov, stvari se je treba lotiti, v pozorni skrbi za potrebne bo naša vera živa, resnična: izberite sedem mož za to opravilo;

– pri pobudi apostolov ne kaže prezreti posebnega poudarka: ti možje naj bodo polni Duha in modrosti, Štefan, prvi med njimi je bil poln vere in svetega Duha in to je tisto, po čemer kristjan ni zgolj socialni delavec, ampak srednik božje dobrote, usmiljenja, ki seže tudi do človekove duše, jo opogumlja;

– mar ni ugotovitev na koncu tega odlomka Apd število učencev je silno naraščalo nazorno opozorilo, da prav dela, ki jih stori človek, odprt za Duha in njegove pobude, še druge odpirajo za govorico Duha in prinašajo sadove!

V ozadju dejstva, da je število učencev silno naraščalo, je nedvomno to, kar je Luka zapisal na koncu evangelija: šli so in povsod oznanjali in Gospod je z njimi sodeloval ter besede potrjeval z znamenji.

Iz besed in dejanj oznanjevalcev so poslušalci začutili moč, verodostojnost in trdnost Gospodovih zagotovil, ki so jim bila posredovana: odhajam, da vam prostor pripravim, v hiši mojega Očeta je mnogo bivališč, vse bolj jih je prežemala misel, da je Očetova hiša cilj, kamor so namenjeni.

Tudi danes za mnoge ljudi beseda o Gospodu postane najprej sprejemljiva in nato trdno zanesljiva pot, ko jo zaznavajo po dejavni ljubezni, po mnogostranski karitas; po njej zaznajo, da ne gre le za prazno govorjenje, ampak udejanjanje Gospodove besede in zgleda, začutijo resničnost Gospoda, ki zatrdi, da je on pot, ki vodi in pripelje k Očetu.

                                                                                dr. Metod Benedik

MAMA

VSAKA MAMA JE PRAVA MAMA,
DANA ZA SREČO IN NA VESELJE.
PRAVA. IN ENA SAMA.
ZA VSE ŽIVLJENJE.

                                  Tone Pavček


 

03.05.2020 - 4. SONNTAG DER OSTERZEIT / 4. VELIKONOČNA NEDELJA


Geschätzte Angehörige der Sittersdorfer Pfarre,
Geschätzte Besucher unserer Homepage, die Sie dabei sind, die folgenden Zeilen zu lesen!

Spoštovani farani žitrajske fare,

spoštovani vsi, ki boste brali te vrstice!
 

Ja, jetzt ist auch offiziell, dass wir ab 15. Mai wieder Hl. Messen feiern können. In Sittersdorf wird diese offizielle Hl. Messe erstmals am Samstag, den 16. Mai um 19 Uhr, gefeiert werden. Alle weiteren Details dazu werden Sie auf der Homepage ab 14. Mai ersehen können. Wir werden aber auch dafür sorgen, dass ab Donnerstag, 14. Mai, die gedruckten Verlautbarungen zur freien Entnahme im Kirchenvorraum aufliegen werden.

Ja, sedaj je že tudi uradno, da bomo s svetimi maša začeli v petek, 15. maja. V Žitari vasi, bo uradno prva sveta maša v soboto, 16. maja, ob 19. uri. Vse druge informacije boste lahko prebrali tukaj na domači strani, od 14. maja dalje. Poskrbeli bomo tudi, da bodo Oznanila v četrtek, 14. maja, že tudi v tiskani obliki v predprostoru cerkve.

Še naprej naj bo vaša družina mala Cerkev, kjer molite in berete Sveto Pismo. Sedaj v mesecu maju vam priporočam skupno molitev litanij Matere Božje.

Möge Ihre Familie auch weiterhin eine kleine Kirche darstellen, in welcher gebetet und die Heilige Schrift gelesen wird. Jetzt im Monat Mai empfehle ich Ihnen, gemeinsam die Litanei der Gottesmutter Maria zu beten.

Ich sende Ihnen zum 4. Ostersonntag das Evangelium und die Predigt. Sie können das Evangelium vielleicht gemeinsam lesen und die Predigt nach Möglichkeit am Samstag, oder Sonntag Abend, oder vor dem sonntäglichen Mittagessen.

Pošiljam vam za 4. velikonočno nedeljo evangelij in pridigo. Morda skupno preberite evangelij in pridigo, morda v soboto ali nedeljo zvečer, ali pred nedeljskim kosilom.

Nobeden šolar še ni poslal odgovor na vprašanja, ki jih najdete na domači strani. Upam, da niso pretežka? Odgovore pošljite na farni mail.

Kein Schüler hat bisher noch eine Antwort auf die Fragen, welche Sie auf der Homepage vorfinden, beantwortet. Ich hoffe, sie sind nicht zu schwer? Die Antworten senden Sie bitte an die Pfarr-Mail-Anschrift.

Ostanite zdravi!

Bleiben Sie gesund!

Grüße Sie alle sehr herzlich!

Prisrčno vas vse pozdravljam!

Martin Horvat, Provisor

 

AUS DEM HL. EVANGELIUM NACH JOHANNES (10,1‑10)

In jener Zeit sprach Jesus: Amen, amen, das sage ich euch:

Wer in den Schafstall nicht durch die Tür hineingeht, sondern anderswo einsteigt, der ist ein Dieb und ein Räuber. Wer aber durch die Tür hineingeht, ist der Hirt der Schafe. Ihm öffnet der Türhüter, und die Schafe hören auf seine Stimme; er ruft die Schafe, die ihm gehören, einzeln beim Namen und führt sie hinaus.

Wenn er alle seine Schafe hinausgetrieben hat, geht er ihnen voraus, und die Schafe folgen ihm; denn sie kennen seine Stimme.

Einem Fremden aber werden sie nicht folgen, sondern sie werden vor ihm fliehen, weil sie die Stimme des Fremden nicht kennen.

Dieses Gleichnis erzählte ihnen Jesus: aber sie verstanden nicht den Sinn dessen, was er ihnen gesagt hatte.

Weiter sagte Jesus zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Ich bin die Tür zu den Schafen. Alle, die vor mir kamen, sind Diebe und Räuber; aber die Schafe haben nicht auf sie gehört. Ich bin die Tür; wer durch mich hineingeht, wird gerettet werden; er wird ein und ausgehen und Weide finden. Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.

Evangelium unseres Herrn Jesus Christus

Alle: Lob sei dir, Christus

 

Homilie

Der 4. Sonntag der Osterzeit ist der sogenannte Gute-Hirte-Sonntag. Jesus verwendet das Bild vom Hirten und seinen Schafen. Der Priester soll so ein Hirte sein, auf dessen Stimme die Schafe hören und dem sie folgen.

Machen wir uns ein paar Gedanken über den Priester: Wie soll ein Priester sein? Was sind die Aufgaben eines Priesters? Wie hat sich Jesus den Priester vorgestellt? Was hat er ihm aufgetragen zu tun?

Wenn wir in der Öffentlichkeit die Leute darüber befragen, kommen vielleicht folgende Antworten. Der Priester muss sich um die materielle Not der Menschen kümmern. Er muss den Armen in der Welt helfen. Der Priester muss die sozialen Probleme behandeln und sich gegen die soziale Ungerechtigkeit wenden. Er muss sich für Frieden und Gerechtigkeit einsetzen. Er muss ein Auge auf die Umwelt werfen. Natürlich muss der Priester am Sonntag die Messe feiern und soll dem sonntäglichen Gottesdienst die entsprechende Würze geben. Es soll spannend, cool, abwechslungsreich und interessant sein.

Ich glaube, dass viele Menschen die eine oder andere Antwort geben würden.

Was aber sind die wichtigsten Aufgaben eines Priesters? Welche Prioritäten muss er setzen?

Der hl. Augustinus sagt: Für euch bin ich Bischof (Priester), mit euch bin ich Christ. Der Priester ist also nicht nur ein normaler Getaufter wie jeder andere Christ, sondern er ist hervorgehoben. Er ist ein von Gott Auserwählter. Jesus hat die 12 Apostel auserwählt und zu Menschenfischern gemacht.

Im heutigen Evangelium bringt Jesus das Bild des guten Hirten, der den Schafen den Weg zeigen soll. Was ist die Aufgabe des guten Hirten?

Wir können die Aufgabe des Priesters an Hand zweier Heiliger, die Johannes heißen, gut darstellen: der hl. Johannes der Täufers und der hl. Johannes der Evangelist.

Der heilige Johannes der Täufer hat viel Ähnlichkeit mit der Aufgabe eines Priesters. Er ist der Vorläufer Jesu und weist hin auf einen Größeren. Er ist nicht wert, ihm die Schuhriemen zu öffnen. Er muss kleiner werden, Christus muss wachsen. Das ist eine ganz wichtige Aufgabe des Priesters. Nicht er ist wichtig, sondern er zeigt auf Christus. In besonderer Weise aber hat Johannes die Aufgabe gehabt zu taufen. Es war eine Bußtaufe. Es war eine Aufforderung, die eigenen Sünden zu bekennen und bereuen. Auch der Priester hat diese Aufgabe: Er muss immer wieder hinweisen auf die Umkehr. Er muss das Sakrament der Versöhnung anbieten und spenden. Wenn Jesus als Auferstandener seinen Aposteln, den Bischöfen, erscheint und zu ihnen sagt „Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben!“, so hat das seine Bedeutung.

Die zweite Aufgabe kann man anhand des Evangelisten Johannes gut darstellen. Er wird mit einem Kelch dargestellt. Der Legende nach wollte man ihn mit einem vergifteten Trank töten. Als er jedoch diesen Kelch segnete, züngelte eine Schlange hervor, und so wurde die Mordabsicht vereitelt. Beim letzten Abendmahl nahm Jesus den Kelch in die Hand und sprach die Worte: Das ist der Kelch des neuen Bundes, mein Blut, das für euch vergossen wird. Somit steht Johannes für die Feier der hl. Messe. Die Aufgabe des Priesters ist das Geheimnis des Glaubens zu feiern. „Tut dies zu meinem Gedächtnis“ war der Auftrag des Heilandes am Gründonnerstag.

Diese zwei Aufgaben des Priesters sind zentral. Bei jeder Priesterweihe wird der Neupriester vom Bischof gefragt: „Bist du bereit, die Mysterien Christi, besonders die Sakramente der Eucharistie und der Versöhnung, gemäß der kirchlichen Überlieferung zum Lobe Gottes und zum Heil seines Volkes in gläubiger Ehrfurcht zu feiern?“ Die Antwort ist: „Ich bin bereit.“ Das hat jeder Priester versprochen.

Der Priester bleibt natürlich auch ganz Mensch mit seinen Fehlern und Schwächen. Das muss man nicht erst betonen. Er ist nicht durch die Weihe schon ein Heiliger. Er muss sich genauso bemühen wie jeder andere.

Christus hat seine Priester eingesetzt, Gnadenvermittler zu sein, indem er das Messopfer darbringt und die Beichte abnimmt. Und wenn die Schafe hier auf seine Stimme hören und ihm folgen, ist er wirklich der gute Hirt, so wie sich Jesus das vorstellt. Amen.

Pfarrer Christian Poschenrieder

 

Meditation

Ich bin der gute Hirte,
sagt Jesus zu den Menschen,
die ihm zuhören,
er sagt aus auch zu mir.

Auch für mich will er Hirte sein,
auch wenn mir der Glaube schwer wird,
wenn mich Gottes Nähe
eher bedrängt und einengt.

Für mich will er Hirte sein,
wenn ich allein und hilflos bin,
wenn Ohnmacht und Angst
sich über mich hermachen.

Für mich will er Hirte sein,
wenn ich meinen Weg suche
und inmitten so vieler Möglichkeiten
meine Erfüllung finden will.

Für mich ist er Hirte,
wenn ich scheitere und am Ende bin,
ja über das irdische Ende, den Tod hinaus,
ist er da und führt mich
in seine liebende Gegenwart.

                                        Reinhard Röhrner

 

Iz svetega evangelija po Janezu (Jn 10,1-10)

»Resnično, resnično, povem vam: Kdor ne pride v ovčji hlev skozi vrata, ampak prileze drugod, ta je tat in ropar. Kdo pa pride skozi vrata, je pastir ovác. Njemu vratar odpre in ovce poslušajo njegov glas in on svoje pokliče po imenu in jih vodi ven. Kadar svoje ovce izpusti, gre pred njimi in ovce gredo za njim, ker poznajo njegov glas. Za tujim pa ne pojdejo, ampak bodo zbežale od njega, ker ne poznajo glasu tujih.« To priliko jim je povedal Jezus; oni pa niso razumeli, kaj je pomenilo, kar jim je govoril. Jezus jim je torej zopet spregovoril: »Resnično, resnično, povem vam: Jaz sem vrata k ovcam. Vsi, kolikor jih je prišlo pred mano, so tatje in roparji, ovce pa jih niso poslušale. Jaz sem vrata: kdor stopi skozi mene, bo rešen in bo hodil ven in bo našel pašo. Tat ne pride, razen da krade in kolje in pogublja; jaz sem prišel, da bi imeli življenje in ga imeli v izobilju.

Poslušali smo Kristusov evangelij

Vsi: Hvala tebi Kristus

 

Homilija

Evangelij četrte velikonočne nedelje je prvi del desetega poglavja iz evangelija po Janezu, ki govori o dobrem pastirju. Zato to nedeljo imenujemo »nedelja dobrega pastirja« in Cerkev nas vabi, da bi ta dan molili za duhovniške in redovniške poklice.

Odlomek nam predstavi neko zanimivo značilnost. V vsaki od štirih period je opaziti nasprotje med dvema osebnostima, od katerih je ena dobra in druga slaba. O dobri osebnosti je rečeno, da je dobri pastir ovac, v ogrado vstopa skozi vrata, pozna ovce, ovce mu sledijo, zanje da življenje. O negativni osebnosti pa je rečeno, da je tat in ropar, spleza preko zidu, je ovcam tuj, ovce zbežijo pred njim, ovce krade in ubija.

Kdo sta ti dve osebnosti? Glede pozitivne osebnosti je odgovor preprost: jasno je, da je to Jezus sam. Izraelci so bili v začetku nomadi, pastirji. To dejstvo je oblikovalo njihovo miselnost, njihove navade in tudi jezik. Odnos pastir-čreda je služil za opis odnosov med ljudstvom in njihovim kraljem ter med ljudstvom in Bogom. Bog je v pravem pomenu besede »Izraelov pastir«, ljudstvo pa se ima za »ovce njegove paše«.

Jezus je uresničitev ideje popolnega pastirja, torej tistega, ki išče izgubljeno ovco in dá življenje za svoje ovce. V njem se je Bog sam, kakor je obljubil po preroku Izaiju, spustil in se zavzel za svojo čredo. Preden je Jezus zapustil svet, je izbral nekaj ljudi, apostolov, da bi nadaljevali to njegovo poslanstvo. Od tod za škofe in duhovnike, njihove sodelavce, naziv »pastirji«.

Kdo pa je »tat« in »tujec«? Jezus s tem najprej misli na krive preroke in na navidezne odrešenike svojega časa (kakor so bili Teuda in Juda Galilejec), ki so se izdajali za Božje poslance, osvoboditelje ljudstva, medtem ko niso storili drugega, kakor pošiljali ljudi v smrt za sebe. Če hočemo razumeti, kako točna je bila Jezusova analiza, je dovolj, da beremo Judovsko vojno, ki jo je napisal Jožef Flavij.

Kdo pa so danes ti »tujci«, ki ne vstopajo skozi vrata, ampak se prikradejo v stajo, ki »kradejo« ovce in jih »pobijajo«? Isti so kakor v Jezusovem času! Navidezni odrešeniki, ljudje, ki se izdajajo za Božje poslance, »preroki poslednjih časov«, nič drugega niso, kakor fanatični vidci ali prekanjeni koristolovci, ki špekulirajo z dobrovernostjo in naivnostjo ljudi. Gotovo ste razumeli, da mislim na ustanovitelje ali voditelje verskih sekt, ki jih je precej tudi že pri nas.

Ko govorimo o sektah, moramo biti previdni, da ne bi metali vseh v isti koš. Evangeličani in binkoštniki, razen osamljenih skupin, na primer niso sekta. Katoliška Cerkev že vrsto let goji z njimi ekumenski dialog na uradni ravni, česar nikoli ne bi storila s sektami.

Resnične sekte spoznamo po nekaterih značilnostih. Predvsem po vsebini njihovega verovanja. V glavnem ne sprejemajo bistvenih točk krščanskega verovanja, kot sta Kristusova božanska narava in Sveta Trojica; ali pa krščanskemu nauku primešajo tuje elemente, ki z njim niso v skladu, kot je na primer reinkarnacija.

Če ste glede tega v kakšnem dvomu, vam svetujem, da tistim, ki se vam približajo, vljudno postavite nekaj zelo jasnih vprašanj: »Ali veruješ v Boga Očeta, Sina in Svetega Duha? Ali veruješ v Jezusa Kristusa njegovega edinega Sina? Ali častiš in spoštuješ Kristusovo mater Marijo?« Ne pustite se zmesti, dokler ne boste prejeli od njih jasnega odgovora.

Običajno so agresivni in polemizirajo. Bolj, kakor da bi ponudili lastne vsebine, obtožujejo in polemizirajo proti Cerkvi, Mariji in na splošno vsemu, kar je katoliško.

Ko govorimo o sektah, moramo izreči tudi mea culpa, posebno mi duhovniki in pastirji Cerkve. Vidi se, da nismo bili sposobni nadaljevati delo dobrega pastirja. Ljudje se pogosto znajdejo v kakšni od sekt zaradi potrebe, da bi občutili toplino in človeško podporo skupnosti, ki je niso našli v svoji lastni župniji. Res pa je tudi, da se največkrat v sektah znajdejo kristjani, ki so vedno živeli na cerkvenem obrobju in se niso prizadevali, da bi bolje spoznali in gojili svojo krščansko vero, kar pa seveda ni odvisno samo od duhovnikov.

Kaj naj rečemo cerkvenim ovčicam ob koncu tega razmišljanja o sektah? Dovolite mi, da to povem z nekaj Dantejevimi verzi, saj se zdijo napisani prav v ta namen:

“Kristjani, bodite bolj preudarni:
ne bodite kakor perje v vetru,
ne verjemite, da vas bo vsaka voda umila.
Imate Novo in Staro zavezo,
in pastirja Cerkve, ki vas vodi:
to naj vam zadošča za vaše odrešenje …
Bodite ljudje in ne neumne ovce« (Raj, V,72-80).

Od našega starega Danteja lahko sprejmemo tudi tako odkrito govorico.

                                                                       Brat Raniero Cantalamessa, OFMCap

 

Molitev za nove duhovniške poklice

Gospod Bog,

v svoji ljubezni skrbiš, da ima tvoje ljudstvo pastirje.

Pošlji svoji Cerkvi duha pobožnosti in srčnosti,

da bo v njej poklical vredne služabnike oltarja,

ki bodo goreče in z dobroto oznanjevali evangelij.

Po Kristusu, našem Gospodu. Amen

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26.04.2020 - 3. SONNTAG DER OSTERZEIT / 3. VELIKONOČNA NEDELJA

Spoštovani farani žitrajske fare,

spoštovani vsi, ki boste brali te vrstice!

Geschätzte Angehörige der Sittersdorfer Pfarre,
Geschätzte Besucher unserer Homepage, die Sie dabei sind, die folgenden Zeilen zu lesen!

Nach neuesten Meldungen werden wir uns zumindest bis 15. Mai noch nicht offiziell in der Kirche bei der Hl. Eucharistie versammeln.
Jede Familie möge daher weiterhin  KIRCHE IM KLEINEN sein, insbesondere aber dort, wo es auch Kinder in der Familie gibt. Mögen diese an Ihrem Verhalten, liebe Eltern, verspüren, dass wir Menschen Gott dem Schöpfer für jeden Tag des Lebens dankbar sind. Dankbar sind wir auch für jedes Mitglied der Familie. Deshalb wäre es schön, wenn Sie mit Freude immer wieder ein Kapitel in der Hl. Schrift lesen, das VATER  UNSER beten oder am Abend dem Allmächtigen einfach DANKE sagen.

Für den 3. Ostersonntag sende ich Ihnen das Evangelium und die Predigt.
Vielleicht finden Sie die Zeit, das Evangelium samt Predigt gemeinsam zu lesen – vielleicht am Samstag oder Sonntag am Abend oder vor dem Mittagessen am Sonntag.

Auf der Homepage finden Sie auch Fragen für die Schüler. Würde mich freuen, wenn sie auf diese Fragen antworen würden und die Antworten auf die Pfarr-Mail senden.

Bleiben Sie gesund!

Grüße Sie alle sehr herzlich!

Martin Horvat, Provisor

 

Verejtno se še nekaj časa ne bomo uradno srečevali v cerkvi pri sv. evharistiji, vsaj do 15. maja ne. Zato naj bo sedaj v teh dnevih vaša Cerkev domača družina. Vsaka družina naj bo sedaj Cerkev v malem, predvsem tam, kjer so otroci, naj ob vas, dragi starši, začutijo, da smo ljudje svojemu Bogu stvarniku hvaležni za vsak dan življenja. Hvalaženi smo za vsakega člana družine. Zato iz hvaležnosti radi preberite odlomek iz Sv. Pisma, zmolite Oče naš ali pa enostavno zvečer povejte Vsemogočnomu HVALA.

Pošiljam vam za 3. velikonočno nedeljo evangelij in pridigo. Morda skupno preberite evangelij in pridigo, morda v soboto ali nedeljo zvečer, ali pa pred nedeljskim kosilom.

Na domači strani najdete tudi vprašanja za šolarje. Naj na vprašanja odgovorijo in odgovore naj pošljejo na farni mail.

Ostanite zdravi!

Bleiben Sie gesund!

Grüße Sie alle sehr herzlich!

Prisrčno vas vse pozdravljam!

Martin Horvat, Provisor

 

Evangelium des dritten Sonntags der Osterzeit (Joh 21, 1–14)

Evangelij tretje velikonočne nedelje (Jn 21, 1-14)

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes.

In jener Zeit offenbarte sich Jesus den Jüngern noch einmal, am See von Tibérias, und er offenbarte sich in folgender Weise. Simon Petrus, Thomas, genannt Dídymus, Natánaël aus Kana in Galiläa, die Söhne des Zebedäus und zwei andere von seinen Jüngern waren zusammen. Simon Petrus sagte zu ihnen: Ich gehe fischen. Sie sagten zu ihm: Wir kommen auch mit. Sie gingen hinaus und stiegen in das Boot. Aber in dieser Nacht fingen sie nichts. Als es schon Morgen wurde, stand Jesus am Ufer. Doch die Jünger wussten nicht, dass es Jesus war. Jesus sagte zu ihnen: Meine Kinder, habt ihr keinen Fisch zu essen? Sie antworteten ihm: Nein. Er aber sagte zu ihnen: Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus und ihr werdet etwas finden. Sie warfen das Netz aus und konnten es nicht wieder einholen, so voller Fische war es. Da sagte der Jünger, den Jesus liebte, zu Petrus: Es ist der Herr! Als Simon Petrus hörte, dass es der Herr sei, gürtete er sich das Obergewand um, weil er nackt war, und sprang in den See. Dann kamen die anderen Jünger mit dem Boot – sie waren nämlich nicht weit vom Land entfernt, nur etwa zweihundert Ellen – und zogen das Netz mit den Fischen hinter sich her. Als sie an Land gingen, sahen sie am Boden ein Kohlenfeuer und darauf Fisch und Brot liegen. Jesus sagte zu ihnen: Bringt von den Fischen, die ihr gerade gefangen habt! Da stieg Simon Petrus ans Ufer und zog das Netz an Land. Es war mit hundertdreiundfünfzig großen Fischen gefüllt, und obwohl es so viele waren, zerriss das Netz nicht. Jesus sagte zu ihnen: Kommt her und esst! Keiner von den Jüngern wagte ihn zu befragen: Wer bist du? Denn sie wussten, dass es der Herr war. Jesus trat heran,
nahm das Brot und gab es ihnen, ebenso den Fisch.
Dies war schon das dritte Mal, dass Jesus sich den Jüngern offenbarte, seit er von den Toten auferstanden war.

Evangelium unseres Herrn Jesus Christus

 

Dieser Evangeliumstext ist einer der trostvollsten Stellen in der Heiligen Schrift überhaupt. Es geht hier um die Kirche. Es geht um das Schiff der Kirche und um das Apostolat. Wenn Petrus mit 6 anderen Aposteln Fische fangen will, hat das hier auch eindeutig einen tiefen symbolischen Charakter. Er will Menschen fangen und für Christus begeistern und in das Schiff der Kirche ziehen.

Als Johannes dieses Evangelium aufgeschrieben hat, hat die junge Kirche bereits ihre ersten Erfahrungen gemacht. Einerseits die Anfangsbegeisterung, die ersten großen Bekehrungen nach der Predigt des Petrus, aber auch die Erfahrung des Misserfolges blieb ihr nicht erspart. Und da erinnert Johannes seine Priester und seine Gläubigen daran, was Jesus bei dieser Erscheinung am See von Tiberias, dem See Genezareth, getan hat.

Die ganze Nacht haben sie nichts gefangen. Was bedeutet das? Priester kommen zu Bischof Johannes und klagen. Ich bin schon jahrelang in dieser Pfarrgemeinde und nichts rührt sich, keiner bekehrt sich und alle meine Mühen sind umsonst. Was soll ich tun?

Man könnte es ohne weiteres auf die heutige Zeit ummünzen. Jahrzehnte lang rackere ich mich ab. Bemühe ich mich und überleg, wie ich die Leute in die Kirche bringe. Was ist daraus geworden? Es hat nichts gebracht und was noch viel deprimierender ist, es werden sogar weniger. Die Netze sind leer. Für all diese Priester und auch Laien, die sich trotzdem so engagiert für die Kirche einsetzen, ist dieses Evangelium geschrieben,  als Trost und als Mahnung. Kleine Mahnung deshalb, da wir uns immer bewusst machen müssen: Aus uns selber heraus schaffen wir es nicht, – gar nichts. Wir haben nur leere Hände. Wir haben immer nur leere Netze anzubieten. Wenn Gott selber nichts tut, dann bleiben die Netze leer. Wenn Gott selber uns mit seiner Gnade nicht halten würde, würden wir sogar selber aus dem Boot springen.
 

Der große Trost ist: Jesus kann helfen. Er kann sogar Wunder wirken. Werft die Netze auf der rechten Seite aus. Aber auf dein Wort hin tue ich es und Gott kann die Netze füllen. Er kann es machen. Ist das nicht trostvoll? Im Lukas-Evangelium (17,10) steht: »Wenn ihr alles getan habt, was euch befohen wurde, sollt ihr sagen, wir sind nur unnütze Knechte. Wir haben nur unsere Schuldigkeit getan.«

Das soll unsere Einstellung sein, damit wir uns nichts einbilden, damit wir nicht hochmütig werden. Das ist doch immer auch die Gefahr. Wir dürfen nicht stolz werden. Diese Erfahrung mussten auch die Apostel machen.

Nur wer ganz Jesus sich anvertraut, dem kann Jesus die Netze füllen und das kann auf einen Schlag sein. Und das kann ganz am frühen Morgen sein, d. h. am Ende der Nacht, am Ende unseres Wirkens, am Ende unseres Arbeitens. Wir haben das ganze Leben gearbeitet und anscheinend nichts gefangen. Das macht gar nichts, denn Gott kann kurz vor dem himmlischen Hochzeitsmahl die Netze füllen.

Das Evangelium erinnert uns, dass wir alle immer auf Jesus schauen müssen, auf das, was er uns rät. Wir sollen seinen Willen tun. Wirf die Netze auf der rechten Seite aus. Amen.

Pfarrer Christian Poschenrieder

 

Meditation

Wir kennen uns aus,

wir wissen was zu tun ist

und wie wir Erfolg haben werden

und doch kennen wir Leere.

Sieben Freunde Jesu, erfahrene Fischer,

sie beherrschen das Handwerk,

sie werfen die Netze aus

und in den Netzen nichts als Leere.

Da kommt Gott ins Spiel,

unerkannt steht er am Ufer.

Auf sein Wort hin handeln sie

und erleben, was sie nicht erwarteten.

Alles Machen,

alle Hektik scheint vergebens,

wenn Gott nicht dabei ist,

wenn wir nicht im Blick auf ihn Handeln.

Auf Gott schauen

und mit ihm Handeln,

heißt Erfüllung finden

im alltäglichen Leben.

Es heißt mutig sein,

sich auf diesen Gott einzulassen,

der uns so oft unerkannt begegnet

und doch alles schenkt.

                                      Reinhard Röhrner

 

Iz svetega evangelija po Janezu (Jn 21,1-14)

Tisti čas se je Jezus spet prikazal učencem ob Tiberijskem morju. Prikazal se je pa tako: Bili so skupaj Simon Peter in Tomaž, ki se imenuje Dvojček, in Natanael iz Kane galilejske in Zebedejeva sinova in dva druga izmed njegovih učencev. Simon Peter jim reče: »Ribe grem lovit.« Rečejo mu: »Gremo še mi s teboj.« Šli so torej in stopili v čoln, ali tisto noč niso nič ujeli.

Ko se je že danilo, je stal Jezus na bregu, učenci pa niso vedeli, da je Jezus. Jezus jim je rekel: »Otročiči, ali imate kaj prigrizniti?« Odgovorili so mu: »Ne.« On jim je rekel: »Vrzite mrežo na desno stran čolna in boste našli.« Vrgli so torej in že je niso mogli izvleči zaradi obilice rib. Oni učenec, ki ga je Jezus ljubil, je torej rekel Petru: »Gospod je!« Ko je tedaj Simon Peter slišal, da je Gospod, si je opasal haljo, bil jo je namreč slekel, in se je vrgel v morje. Drugi učenci so pa vlekli mrežo z ribami in pripluli s čolnom, niso bili namreč daleč od zemlje, ampak le kakih dvesto komolcev. Ko stopijo na suho, zagledajo žerjavico pripravljeno in ribo na njej in kruh. Jezus jim reče: »Prinesite rib, ki ste jih zdaj ujeli.« Simon Peter je stopil in na suho potegnil mrežo, polno velikih rib – bilo jih je sto triinpetdeset. In čeprav jih je bilo toliko, se mreža ni strgala. Jezus jim veli: »Pridite jest.« In nobeden izmed učencev si ga ni upal vprašati: »Kdo si?« Kajti vedeli so, da je Gospod. Jezus torej gre in vzame kruh ter jim ga da; prav tako tudi ribo. To je bilo že v tretje, da se je Jezus prikazal učencem, odkar je vstal od mrtvih.

Poslušali smo Kristusov evangelij

Evangelij tretje velikonočne nedelje govori o dveh emavških učencih. V glavnih obrisih moramo imeti pred očmi ta dogodek. Velikonočno popoldne je: dva Jezusova učenca se vračata v svojo vas, razočarana zaradi konca njunega Učitelja. V določenem trenutku se jima pridruži tretji moški. Jezus je, a onadva ga ne prepoznata. Pomaga jima spoznavati pomen preteklih dogodkov v luči Pisem. Pridejo v vas, tujca prosita, naj ostane z njima, in medtem ko je razlomil kruh, se njune oči odpro in ga prepoznata, toda on izgine izpred njunih oči. Tedaj rečeta drug drugemu:

»Ali ni najino srce gorelo v nama, ko nama je po poti govoril in odpiral pisma?«

Če bi bila vsa Sveta pisma na svetu, je rekel sv. Avguštin, v kakšni naravni katastrofi uničena in bi ostal le en sam izvod in tudi ta bi bil tako poškodovan, da bi lahko prebrali le še eno samo stran in na tej strani le eno samo vrstico; če bi bila ta vrstica iz prvega Janezovega pisma, kjer piše: »Bog je ljubezen«, bi bilo vse rešeno. Kajti vse Sveto pismo je povzeto tukaj. Vse je eno samo ljubezensko pismo, ki ga Bog pošilja človeštvu.

To razlaga, zakaj se toliko ljudi brez posebne izobrazbe in akademskih naslovov preprosto približa Svetemu pismu v veri, da po njem govori Sveti Duh in v njem najdejo odgovore na svoje težave, razsvetljenje, opogumljenje, z eno besedo: življenje. Jezus je rekel: »Človek naj ne živi samo od kruha, ampak od vsake besede, ki prihaja iz Božjih ust.« Kakor za telesno življenje potrebujemo kruh, tako za duhovno življenje potrebujemo Božjo besedo.

Samo en preprost in poučen primer. Nekoč med misijonom za italijansko skupnost v tujini je prišel k meni neki človek s tole težavo. »Pater, imam enajstletnega otroka, ki še ni krščen. Moja žena je postala Jehovova priča in noče niti slišati o krstu otroka. Če ga dam krstiti, se bojim, da bo doma kriza, če ga ne dam krstiti, moja vest ni pomirjena. Kaj naj storim?« Rekel sem mu, naj pride naslednji dan, da bom lahko o tem razmislil in v ta namen molil. Ko je prišel naslednji dan, je bil ves vesel; rekel mi je: »Pater, našel sem odgovor! Odprl sem Sveto pismo, našel sem zgodbo o Abrahamu in videl, da Abraham, ko je šlo za to, da daruje svojega sina Izaka, svoji ženi ni ničesar rekel!« Sveto pismo, ki ga je bral z vero, ga je poučilo bolje od vsakega svetovalca! Potem sem krstil njegovega sina in to je bilo za vse blagoslov.

Jezus je ostal med nami na dva načina: v evharistiji in v svoji besedi. Na oba načina je navzoč: v evharistiji pod podobo hrane, v Besedi pod podobo luči, resnice.

Beseda ima veliko prednost pred samo evharistijo. K obhajilu lahko pristopijo le tisti, ki verujejo. Besedi pa se lahko približajo vsi, tako verni, kot neverni. Še več: najbolj normalno sredstvo, da nekdo postane veren, je prav poslušanje Božje besede. Sv. Pavel je rekel, da »je vera iz poslušanja«; to pomeni, da nekdo z odprtim srcem bere ali posluša oznanilo odrešenja (prim. Rim 10,17).

Sklenimo z vzklikom pred evangelijem, ki naj postane naša molitev: »Gospod Jezus, razkrivaj nam Pisma, vžgi nam srce, ko govoriš z nami.«

Brat Raniero Cantalamessa, OFMCap

 

Meditacija - Emavs

Gospod, pojdi tudi z nami

kakor si šel z učencema.

Odpri tudi nam smisel

tvoje poti,

da bomo spoznali smisel

svoje poti.

Ostani z nami,

kajti proti večeru gre

in dan našega življenja se je že nagnil.

Ostani z nami!

Bodi naš gost

in naš gostitelj.

Lomi nam kruh svoje besede,

kruh svojega telesa in krvi ...

Daj, da bo naše srce gorelo v nas

in bomo drug drugemu izpričevali:

Gospod je res vstal

in je vedno z nami.

On nam oznanja pot življenja

in nas vodi k bivališču luči.

                                     Rudolf Schnettler


19.04.2020

Spoštovani farani žitrajske fare,

spoštovani vsi, ki boste brali te vrstice!

Geschätzte Angehörige der Sittersdorfer Pfarre,
Geschätzte Besucher unserer Homepage, die Sie dabei sind, die folgenden Zeilen zu lesen!

Ich hoffe, das es Ihnen allen gut geht, dass Sie gesund sind und in Ihren Häusern und Wohnungen in Frieden leben können?
Ja, die Osterfeiertage sind vergangen. Sonntag, der 19. April, ist Weißer Sonntag – Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit.

Ich sende Ihnen das Evangelium, das wir am 19. April in allen katholischen Kirchen lesen. Gleichzeitig stelle ich Ihnen einige Fragen, die in erster Linie für die Schüler gedacht sind. Ich möchte Sie bitten, dass Sie diese Fragen beantworten und mir diese Antworten per Mail zusenden.

Danke im Voraus allen, die Sie auf meine Fragen antworten werden.

Ich werde alle Namen vermerken und wenn die Probleme mit dem Virus vorbei sind, werden wir per Los einige ermitteln, die dann ein Geschenk bekommen werden. Was es sein wird, kann ich heute noch nicht sagen.

Ein herzliches Dankeschön all jenen, die Sie mir Fotos geschickt haben, wie Sie zu Hause die Palmbuschen und die Osterspeisen gesegnet haben.
Ich habe mich über jedes Foto, jeden Gruß übers Telefon oder übers Mail sehr gefreut. Bedanken möchte ich mich auch für all die Kostbarkeiten, die Sie mir  auf die Türschnalle hängen. Ein Danke auch all den vielen, die Sie per Telefon angefragt haben, ob ich etwas benötige.
Ich möchte mich bei allen sehr herzlich bedanken und über Sie alle Gottes Segen herabrufen.
Bleiben Sie gesund!

Grüße Sie alle sehr herzlich

Martin Horvat, Provisor

 

Upam, da ste vsi dobro, zdravi ter v miru živite v svojih domovih? Upam tudi, da ste zdravi?

Ja, velikonočni prazniki so minili. V nedeljo, 19. aprila,  je bela nedelja in nedelja Božjega usmiljenja.

Pošiljam vam evangelij, ki ga bomo brali, 19. aprila, po vseh katoliških cerkvah. Hkrati vam postavim nekaj vprašanj, predvsem za šolarje. Prosim, če na vprašanje odgovorite in pošljete po mailu odgovor. Hvala vsakemu, ki bo odgovoril. Jaz bom vsa vaša imena zabeležil in ko bo virus mimo, bomo izžrebali nekatere in jim podarili darila. Kakšna darila bodo, še ne vem.

Hvala vsem, ki ste mi poslali fotografije, kako ste blagoslavljali presence in velikonočna jedila. Vsake fotografije in vsakega pozdrava preko telefona ali preko maila, sem bil vesel. Hvala tudi za vse stvari, ki jih prinesete in mi jih kar pustite pred vrati. Hvala tudi mnogim, ki ste telefonirali in me vprašali, če kaj potrebujem. Vsem se iskreno zahvaljujem in na vse vas kličem BOŽJI  BLAGOSLOV!!

Ostanite zdravi.

Prisrčno vas vse pozdravljam

Martin Horvat, Provisor

 

Evangelium weißer Sonntag / Evangelij bele nedelje - 19.04.2020

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes (Joh 20, 19–31)

Am Abend dieses ersten Tages der Woche,
als die Jünger aus Furcht vor den Juden
bei verschlossenen Türen beisammen waren,
kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch!
Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite.
Da freuten sich die Jünger, als sie den Herrn sahen.
Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch!
Wie mich der Vater gesandt hat,
so sende ich euch.
Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an
und sagte zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist!
Denen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen;
denen ihr sie behaltet, sind sie behalten.
Thomas, der Dídymus genannt wurde, einer der Zwölf,
war nicht bei ihnen, als Jesus kam.
Die anderen Jünger sagten zu ihm:
Wir haben den Herrn gesehen.
Er entgegnete ihnen:
Wenn ich nicht das Mal der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in das Mal der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege,
glaube ich nicht.


Acht Tage darauf waren seine Jünger wieder drinnen versammelt und Thomas war dabei.
Da kam Jesus bei verschlossenen Türen,
trat in ihre Mitte und sagte: Friede sei mit euch!
Dann sagte er zu Thomas:
Streck deinen Finger hierher aus

und sieh meine Hände.
Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite
und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!
Thomas antwortete und sagte zu ihm:
Mein Herr und mein Gott!
Jesus sagte zu ihm:
Weil du mich gesehen hast, glaubst du.
Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.
Noch viele andere Zeichen
hat Jesus vor den Augen seiner Jünger getan,
die in diesem Buch nicht aufgeschrieben sind.
Diese aber sind aufgeschrieben,
damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist,
der Sohn Gottes,
und damit ihr durch den Glauben
Leben habt in seinem Namen.

 

Im heutigen Evangelium können wir ein vierfaches Ostergeschenk feststellen.

1. Das Geschenk der Freude. „Er trat in ihre Mitte. Da freuten sich die Jünger.“ Sie freuten sich, den Auferstandenen sehen zu dürfen. Auch in dieser Zeit der Coronakrise dürfen wir diese Freude über die Auferstehung in unserem Herzen tragen. Die Freude über die Auferstehung wirkt trotzdem über die ganze Welt, auf das ganze Menschengeschlecht. Sie soll auch in uns weiterwirken.

2. Das Geschenk des Friedens. „Friede sei mit euch.“ Das war der Gruß des Auferstandenen an seine Jünger an diesem Abend des Ostertages, als er in ihre Mitte trat und so ihre Furcht vertrieb. Wie notwendig brauchen wir den Frieden und suchen wir den Frieden. Wie sehnt sich die Menschheit nach Frieden! Vielleicht gibt es in den Familien durch die momentane Situation mehr Streit. Der Friede mit Gott und den Menschen ist die Sehnsucht eines jeden Menschenherzens. Jesus selbst kann diesen Frieden geben.

3. Das Geschenk der hl. Beichte. Die Kirche empfiehlt, besonders vor Ostern die heilige Beichte zu empfangen. Es war dieses Jahr nicht so leicht und die Kirche hat hier dispensiert auf Grund der Ansteckungsgefahr. Aber grundsätzlich hat die Beichte hier zu Ostern ihren Ursprung. „Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben.“ Empfangen wir oft dieses Gnadengeschenk, das Geschenk der Versöhnung mit Gott. Er hauchte sie an und sprach: „Empfangt den Heiligen Geist.“ Diese Szene erinnert an die Erschaffung des ersten Menschen. Das Buch Genesis berichtet uns: „Da formte Gott, der Herr, den Menschen aus Erde vom Ackerboden und blies in seine Nase den Lebensatem. So wurde der Mensch zu einem lebendigen Wesen.“

4. Das Geschenk des Berühren-dürfens und des Glauben-dürfens. Er zeigt die Wundmale und bietet sogar an, sich anfassen zu lassen. Gerade für Thomas war das die Bedingung, die er stellte, um an Jesus zu glauben. Gott sei Dank hat es den Thomas gegeben, der zuerst einmal sehr kritisch war. Es genügt ihm nicht der Beweis des Sehens. Es genügt ihm nicht das Zeugnis der besten Freunde. „Wir haben den Herrn gesehen.“ Das ist zu wenig. Das könnte auch eine Täuschung sein. Er will Jesus berühren. Er will ihn mit seinen Händen anfassen; und zwar an den Stellen, die zum Tode führten. Groß ist die Gnade, die Gott ihm gewährt. Vom Zweifel kommt Thomas direkt zum Glauben und zur Anbetung. Demütig bekennt er: „Mein Herr und mein Gott.“  Dies ist ein ganz großes Glaubenszeugnis von ihm. Alles ist damit ausgesagt. Er kann jetzt an die Auferstehung Jesu glauben. Er kann an die Gottheit Christi glauben. Er ist sein Herr und sein Gott.

Uns ist es nun nicht gegeben, Jesus mit seinem lebendigen Leib zu sehen. Wir dürfen ihn aber sehen mit den Augen des Glaubens im eucharistischen Brot. Er ist dort wirklich gegenwärtig. Noch größeres hat Jesus uns hinterlassen. Wir dürfen ihn kommunizieren.

Dies ist zwar in der momentanen Zeit wieder vielen genommen, weil sie nicht die heiligen Messe besuchen dürfen, aber vielleicht könnte man so sagen: Selig ist, wer nicht kommunizieren darf und kann und trotzdem eine große Sehnsucht nach dem Leib Christi im Herzen trägt. Wir dürfen Jesus in normalen Zeiten in uns aufnehmen. Eine größere Nähe gibt es nicht. Machen wir uns das ganz fest bewusst, welch großes Geschehen das ist, wenn ich bei einer heiligen Messe den Leib Christi zu mir nehme. Und wenn wir in diesen Wochen hoffentlich oft die geistige Kommunion machen, dann erinnern wir uns daran, was bei einer Kommunion geschieht: Jesus ist da. Und wer nur geistig kommunizieren kann, soll hier auch die Zeit nützen und ganz still mit dem Heiland sprechen, ihm danken und ihm alles sagen: die Probleme, die Freuden, die Schwierigkeiten und die schönen Erlebnisse, einfach alles. Er ist da und will, dass wir mit ihm sprechen, ihn anbeten mit den Worten des hl. Thomas: „Mein Herr und mein Gott.“ Amen.

Pfarrer Christian Poschenrieder


Iz svetega evangelija po Janezu (Jn 20,19-31)

Pod noč tistega dne, prvega v tednu, ko so bila vrata tam, kjer so se učenci zadrževali, iz strahu pred Judi zaklenjena, je prišel Jezus, stopil mednje in jim rekel: »Mir vam bodi!« In ko je to rekel, jim je pokazal roke in stran. Učenci so se razveselili, ko so videli Gospoda. Tedaj jim je Jezus spet rekel: »Mir vam bodi! Kakor je Oče mene poslal, tudi jaz vas pošiljam.« In ko je to izrekel, je dihnil vanje in jim dejal: »Prejmite Svetega Duha! Katerim grehe odpustite, so jim odpuščeni; katerim jih zadržite, so jim zadržani.«

Tomaža, enega izmed dvanajstérih, ki se je imenoval Dvojček, pa ni bilo med njimi, ko je prišel Jezus. Drugi učenci so mu torej pripovedovali: »Gospoda smo videli.« On pa jim je rekel: »Če ne vidim na njegovih rokah rane od žebljev in ne vtaknem prsta v rane od žebljev in ne položim roke v njegovo stran, nikakor ne bom veroval.«

Čez osem dni so bili njegovi učenci spet notri in Tomaž z njimi. Jezus je prišel pri zaprtih vratih, stopil mednje in jim rekel: »Mir vam bodi!« Potem je rekel Tomažu: »Polôži svoj prst sèm in poglej moje roke! Daj svojo roko in jo polôži v mojo stran in ne bodi neveren, ampak veren.« Tomaž mu je odgovóril in rekel: »Moj Gospod in moj Bog!« Jezus mu je rekel: »Ker si me videl, veruješ? Blagor tistim, ki niso videli, pa verujejo!«

Jezus je vpričo svojih učencev stóril še veliko drugih znamenj, ki niso zapisana v tej knjigi; ta pa so zapisana, da bi vi verovali, da je Jezus Mesija, Božji Sin, in da bi s tem, da vérujete, imeli življenje v njegovem imenu.

Premišljevanje / Homilija

Danes je nedelja in albis, to je bela nedelja. Tako se imenuje, ker so davno tega na ta dan novokrščenci prišli v cerkev v svojih belih krstnih oblačilih. Evangelij nam pripoveduje o dveh Jezusovih prikazanjih, ki sta se obe zgodili v dvorani zadnje večerje. Pri prvem prikazanju ni bilo apostola Tomaža. Ko so mu drugi pripovedovali o dogodku, je odšel z zelo znano izjavo: »Če ne vidim na njegovih rokah rane od žebljev in ne vtaknem prsta v rane od žebljev in ne položim roke v njegovo stran, nikakor ne bom veroval.« Zdaj pa prisluhnimo nadaljevanju evangelija:

»Čez osem dni so bili njegovi učenci spet notri in Tomaž z njimi. Jezus je prišel pri zaprtih vratih, stopil mednje in jim rekel: ‘Mir vam bodi!’
Potem je rekel Tomažu: ‘Položi svoj prst sem in poglej moje roke! Daj svojo roko in jo položi v mojo stran in ne bodi neveren, ampak veren.’ Tomaž mu je odgovoril in rekel: ‘Moj Gospod in moj Bog!’ Jezus mu je rekel: ‘Ker si me videl, veruješ? Blagor tistim, ki niso videli, pa so začeli verovati!’«

Evangelij, ki spregovori o Tomaževem doživetju, vztrajno prihaja naproti sodobnemu bralcu, človeku tehnološke dobe, ki veruje le tistemu, kar lahko preveri. Predstavlja mu verodostojen vzor; nekoga, ki mu je kar precej podoben in bi ga lahko upošteval: Tomaža dvomljivca, praktičnega človeka, njega, ki izjavlja, da ga ne bo ravno lahko pripraviti, da bi se vdal in bi veroval! Človeku prihajajo na misel določeni ljudje iz sodobnega kulturnega sveta, ki se pohujšajo, ko slišijo, da se je kakšen njihov kolega približal veri in s tem dajo vedeti, da se to njim ne bi nikoli zgodilo. Tomaža lahko imenujemo naš sodobnik med apostoli.

Starejši zelo znani italijanski časnikar je v nekem intervjuju izjavil: »Neprestano sem  iskal Boga, a ga nisem našel. Neprestano sem ga iskal, ker verjamem, da bi mi lahko vera dala neverjetno moč. Toda ne čutim se odgovornega ali krivega, ker mi je te moči primanjkovalo. In če bi Boga našel, bi ga vprašal: Zakaj mi nisi dal vere?« Njemu in vsem tistim, ki so v podobnem položaju, bi odgovoril: »Morda ti Bog ni dal vere, da bi mu pomagal prečiščevati vero tistega, ki bi ti jo moral oznaniti in da bi mu dal občutiti odgovornost in nujnost, da to stori. Ti pa vedi, kar so kot odgovor prejeli ljudje, kakor Avguštin in Pascal, ki so že pred teboj Bogu zastavili isto vprašanje: ‘Ti me ne bi niti iskal, če me ne bi že našel’.« Oziroma, »če te jaz ne bi že našel!« Hrepeneti brez vere je lahko čistejša vera, kakor verovati brez hrepenenja in imeti vse za samo po sebi umevno.

Sv. Gregor Veliki pravi, da nam je bil Tomaž s svojo nevero koristnejši kot vsi ostali apostoli, ki so takoj verovali. S svojim ravnanjem je on tako rekoč prisilil Jezusa, da nam je dal »otipljiv« dokaz o resničnosti svojega vstajenja. Vera v vstajenje je z dvomom postala močnejša. To bo vsaj do neke mere držalo tudi za številne današnje »Tomaže«, t.j. neverne. Koncil je izjavil, da Cerkev priznava, da se je veliko naučila tudi od tistih, ki so se borili proti njej.

Soočenje z nevernimi nam tudi pomaga očiščevati našo vero neprimernih predstav. Zelo pogosto neverni ne zavračajo pravega Boga, živega Boga Svetega pisma, ampak njegovo nasprotje, napačno podobo Boga, ki so jo pomagali ustvarjati tudi verni. Ko neverni zavračajo takega Boga, nas na srečo silijo, da se ponovno podamo po sledeh živega in pravega Boga, ki je onstran vsake naše predstave in razlage. Da ne bi okamneli in banalizirali Boga.

Nas kristjane pa Tomaževa zgodba spodbuja, da cenimo privilegij, ki ga imamo. Mi lahko verujemo še prej, preden bi prisilili Boga, da bi se nam dal videti in pustil dotakniti v znamenjih in čudežih. Lahko verujemo, »preden smo videli«. Ko bomo nekega dne prestopili prag tega življenja, bomo tudi mi videli rane na Kristusovih rokah in na strani (Knjiga razodetja pravi, da je on tudi v nebesih ohranil znamenja svojega trpljenja) in bomo morali vzklikniti – upajmo, da v našo srečo in ne v obsodbo: »Moj Gospod in moj Bog!«

Brat Raniero Cantalamessa


 

Die Fragen / Vprašanja

 

Kje je bil Jezus rojen?

Wo ist Jesus geboren!

Antwort / Odgovor:

 

V katerem kraju je Jezus kot otrok živel

Im welchen Ort hat Jesus als Kind gelebt?

Antwort / Odgovor:

 

Kje je bil Jezus Križan?

Wo wurde  Jesus gekreuzigt?

Antwort / Odgovor:

 

Ime apostola, ki ni veroval, da je Jezus vstal od mrtvih?

Name des Apostels, der nicht geglaubt hat, dass Jesus auferstanden ist?

Antwort / Odgovor:

 

Odgovore prosim, pošljite do petka, 24. aprila 2020 na mail: kanzlei(at)pfarre-sittersdorf(dot)at

Die Antworten senden sie bitte, bis Freitag, den 24. April 2020 auf Mail: kanzlei(at)pfarre-sittersdorf(dot)at